Das Forschungsprojekt HOPE (Holistic Open Planning Environment) verfolgt das Ziel, neue Ansätze für eine intuitive, immersive und kollaborative Fabrikplanung zu entwickeln und wissenschaftlich zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Planungstechnologien so gestaltet werden können, dass sie ohne Expertenwissen, mit geringen Einstiegshürden und mit handelsüblichen Endgeräten nutzbar sind.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), für die bestehende Planungslösungen häufig zu komplex, kostenintensiv oder ressourcenaufwendig sind. HOPE erforscht daher, wie virtuelle Planungsumgebungen, strukturierte Planungsprozesse und situative Planungshilfen kombiniert werden können, um Planungsqualität, Effizienz und Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung kollaborativer Planungsprozesse. Die Anwendung ermöglicht es mehreren User, gleichzeitig im virtuellen Raum zu interagieren, Planungsschritte gemeinsam durchzuführen und Entscheidungen kooperativ zu treffen. Das unterstützt eine enge Abstimmung zwischen verschiedenen Fachdisziplinen bereits in frühen Planungsphasen.

Ergänzend durchlaufen die Nutzer einen strukturierten, methodisch geführten Planungsprozess. Situative Planungshilfen mit Verweisen auf Normen und Richtlinien unterstützen die einzelnen Schritte. Sie stellen relevante Maschineneigenschaften bereit und liefern prozessbezogene Entscheidungshilfen. So wird eine fundierte sowie effiziente Planung sichergestellt.

 

Projektleitung

Prof. Dr.-Ing. Tim Mielke

Prof. Dr. Kristian Hildebrand

Wissenschaftliche Mitarbeiter

David Fetter, M. Eng.

Marc Aurel Störmer, M. Sc.