Geo-Dashboards stellen heutzutage in diversen Anwendungsbereichen ein zentrales Werkzeug zur zielgerichteten Visualisierung, interaktiven Analyse und Zusammenfassung komplexer, raumbezogener Informationsmengen dar. Der Grad der wahrgenommenen visuellen Komplexität hat hierbei einen maßgeblichen Einfluss auf Effizienz der Nutzung sowie die Aufnahme und Verarbeitung der dargestellten Inhalte.

In diesem Kontext untersucht die vorliegende Arbeit den Einfluss potenzieller struktureller, inhaltlicher und gestalterischer Faktoren auf die Wahrnehmung visueller Komplexität, wobei der zugrunde liegende vielschichtige Wahrnehmungsprozess auf elf Faktoren reduziert wurde. In einer empirischen Untersuchung auf Basis einer Stichprobe von 41 Geo-Dashboards wurden die potenziellen Einflussfaktoren zunächst objektiv quantifiziert und anschließend mit den Ergebnissen einer Umfrage statistisch korreliert, in der Teilnehmende die wahrgenommene visuelle Komplexität der Geo-Dashboards auf Grundlage eines einsekündigen Ersteindrucks subjektiv bewerteten.

Poster zur Arbeit